Vet-Praxis: Delegieren macht (alle) glücklich!

Katze Untersuchung

Der Job einer TFA kann sehr vielseitig sein. Das Problem: Viele Tierärzte trauen ihren Mitarbeitern zu wenig zu. Ein Delegationsplan kann helfen, Abwechslung für TFA zu schaffen – und Tierärzte zu entlasten.

Der Verband medizinischer Fachberufe e.V. (vmf) und der Bundesverband Praktizierender Tierärzte e.V. (bpt) haben eine erste offizielle Fassung des Delegationsrahmens für Tiermedizinische Fachangestellte (TFA) vorgelegt.

Das Dokument führt Beispiele für tierärztliche Leistungen auf, die an Fachkräfte delegiert werden können. Dieser Meilenstein ist für Tierärzte gleichermaßen bedeutend wie für Tiermedizinische Fachangestellte, erklären die Vertreter beider Seiten.

Mehr Perspektiven für TFA

„Mit den Beispielen für delegierbare Tätigkeiten wird die Auswahl-, Anleitungs- und Überwachungspflicht transparenter dargestellt. Oberste Prämisse ist dabei, dass die Tierärztin oder der Tierarzt stets in der Verantwortung bleibt und die Kompetenzen der TFA, an die delegiert wird, genau kennen sollte. Zudem schafft der Delegationsrahmenplan mehr Rechtsicherheit, welche Tätigkeiten sie an das ausgebildete, und welche an das spezifisch weitergebildete Fachpersonal übertragen könnten“, so Dr. Petra Sindern, Vizepräsidentin des bpt. Katrin Hammermann, Referatsleiterin TFA im vmf, ergänzt: „Wir sehen den Delegationsrahmenplan zudem als Chance, den TFA Perspektiven in neuen Tätigkeitsfeldern und für den Erwerb neuer Fähigkeiten und Fertigkeiten aufzuzeigen. Diese können sie dann auch nutzen, um in die bereits bestehenden beiden höheren Tätigkeitsgruppen im Gehaltstarifvertrag aufzusteigen.“ 

Quelle und vollständiger Artikel: doccheck.de

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